Schlafrechner
Erholt aufwachen heißt: am Ende eines Schlafzyklus wecken, nicht mittendrin. Dieser Rechner ermittelt anhand der 90-Minuten-Zyklen ideale Schlaf- oder Aufwachzeiten.
Ergebnis Ihrer Berechnung
Ein Schlafzyklus dauert im Schnitt ~90 Minuten; am Zyklusende (Leichtschlaf) fällt das Aufwachen leichter. Individuell schwankt die Zykluslänge zwischen 80 und 110 Minuten. Unverbindlicher Richtwert und kein Ersatz für ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wenden Sie sich an Ärztin oder Arzt.
Warum Schlafzyklen über die Erholung entscheiden
Schlaf verläuft in Zyklen von durchschnittlich 90 Minuten, die jeweils Leicht-, Tief- und Traumschlaf (REM) durchlaufen. Am Ende eines Zyklus ist der Schlaf am leichtesten – wer hier geweckt wird, fühlt sich frisch. Klingelt der Wecker mitten im Tiefschlaf, folgt die bekannte „Schlaftrunkenheit“, selbst wenn man insgesamt lange geschlafen hat.
Der Trick ist deshalb, die Nacht in ganze Zyklen zu planen: 5 Zyklen ergeben 7,5 Stunden, 6 Zyklen 9 Stunden reine Schlafzeit. Rechnet man die durchschnittliche Einschlafdauer von etwa 15 Minuten hinzu, ergibt sich die ideale Zubettgehzeit. Für die meisten Erwachsenen sind 5 bis 6 Zyklen optimal.
Zwei Einschränkungen: Die 90 Minuten sind ein Mittelwert – individuell schwanken Zyklen zwischen 80 und 110 Minuten, weshalb der Rechner Näherungen liefert. Und die reine Zyklus-Optik ersetzt keine ausreichende Gesamtschlafmenge: Wer dauerhaft nur 4 Zyklen schläft, sammelt ein Schlafdefizit, das kein cleveres Timing ausgleicht. Regelmäßige Schlafenszeiten und wenig Bildschirmlicht am Abend wirken oft stärker als jeder Weck-Trick.