Rentenlücken-Rechner
Reicht die gesetzliche Rente? Dieser Rechner vergleicht Ihren Wunsch-Lebensstandard mit der zu erwartenden Rente, rechnet die Inflation ein und zeigt, welche Sparrate die Lücke schließt.
Ergebnis Ihrer Berechnung
Modellrechnung: 2 % Inflation, Rente wächst annahmegemäß mit; Entnahme nach der 4-%-Regel (Kapital = 25 Jahreslücken). Steuern/Abgaben im Alter nicht berücksichtigt – als Orientierung gedacht, nicht als Finanzberatung.
Von der Lücke zur Sparrate – der Rechenweg
Schritt 1: Ihr Bedarf im Alter – üblich sind 70–85 % des letzten Nettos, da Arbeitswegskosten und Rücklagenbildung wegfallen. Schritt 2: Die Differenz zur erwarteten Rente (der Wert steht in Ihrer jährlichen Renteninformation) ist die Lücke in heutiger Kaufkraft. Schritt 3: Inflation – bei 2 % pro Jahr verdoppeln sich Preise in ~35 Jahren, die Lücke wächst nominal mit.
Schritt 4 übersetzt die Monatslücke in ein Zielkapital per 4-%-Regel: Wer jährlich 4 % eines breit angelegten Depots entnimmt, kommt historisch mit hoher Wahrscheinlichkeit 30+ Jahre aus – das Zielkapital ist also die 25-fache Jahreslücke. Schritt 5 rechnet daraus die nötige monatliche Sparrate über die Sparplanformel zurück. Der stärkste Hebel im Modell ist die Zeit: Wer 10 Jahre früher startet, braucht oft nur die halbe Rate. Beachten Sie: Auf die gesetzliche Rente fallen später Kranken-/Pflegebeiträge und ggf. Steuern an – rechnen Sie im Zweifel eher konservativ.