Mietrendite-Rechner

Brutto- & NettorenditeKaufpreisfaktorMit Bewertungsskala

Ob eine Wohnung als Kapitalanlage taugt, entscheiden zwei Kennzahlen: Nettomietrendite und Kaufpreisfaktor. Dieser Rechner ermittelt beide – inklusive ehrlicher Einordnung.

Mietrendite berechnen Formular MR-01
%
Stand · Januar 2026

Ergebnis Ihrer Berechnung

Bruttomietrendite
Nettomietrendite
Kaufpreisfaktor
Bewertung

Nettorendite = (Jahreskaltmiete − nicht umlegbare Kosten) ÷ (Kaufpreis + Nebenkosten). Wertsteigerung, Steuern, Finanzierung und Mietausfall sind nicht enthalten.

Brutto, Netto, Faktor – die drei Kennzahlen

Die Bruttomietrendite (Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis) ist der schnelle Erstcheck aus dem Exposé – sie ignoriert aber Nebenkosten und laufende Kosten. Aussagekräftig ist die Nettomietrendite: Von der Kaltmiete gehen nicht umlegbare Posten ab (Verwaltung ~300–500 €, Instandhaltungsrücklage ~10–15 €/m² jährlich, Mietausfallwagnis), geteilt wird durch den Kaufpreis inklusive Nebenkosten. Als Daumenregel liegt sie rund 1 bis 1,5 Prozentpunkte unter der Bruttorendite.

Der Kaufpreisfaktor (Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete) ist der Kehrwert der Bruttorendite und die Sprache der Profis: Faktor 20 = 5 % brutto, Faktor 25 = 4 %, Faktor 33 = 3 %. In begehrten Großstadtlagen werden Faktoren über 30 gezahlt – dort trägt sich das Investment meist nur über erhoffte Wertsteigerung und Mieterhöhungspotenzial, nicht über die laufende Rendite. Vergessen Sie beim Vergleich mit Festgeld nicht die unbezahlte Arbeit: Vermietung ist ein kleines Unternehmen, kein Sparbuch.

Häufige Fragen

Welche Mietrendite ist gut?
Als grobe Richtschnur gelten netto 3,5–4 % als solide, über 4 % als attraktiv – stets im Verhältnis zu Lage und Zustand: Hohe Rendite in strukturschwacher Lage bedeutet oft höheres Leerstands- und Wertrisiko.
Warum rechnet man mit der Kaltmiete?
Weil die Betriebskosten (Heizung, Wasser, Grundsteuer …) auf Mieter umgelegt werden und beim Eigentümer durchlaufen. Renditerelevant sind nur die Kosten, die beim Vermieter hängen bleiben – Verwaltung, Instandhaltung, Rücklagen.
Gehört die Finanzierung in die Renditerechnung?
In diese Objektkennzahl nicht – sie bewertet die Immobilie selbst. Mit Kredit entsteht zusätzlich der Leverage-Effekt: Liegt die Nettorendite über dem Kreditzins, hebelt Fremdkapital die Eigenkapitalrendite nach oben (und umgekehrt!).

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