Kaufen oder Mieten – was lohnt sich?

Vermögens-EndvergleichAlle Stellschrauben offenModell transparent

Kaufen bindet Kapital, Mieten lässt es arbeiten: Dieser Rechner vergleicht, wer nach X Jahren mehr Vermögen hat – der Käufer (Immobilie minus Restschuld) oder der Mieter (angelegtes Kapital).

Vergleich berechnen Formular KM-01
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Stand · Januar 2026

Ergebnis Ihrer Berechnung

Vermögen Käufer (Wert − Restschuld)
Vermögen Mieter (Depot)
Monatsbelastung Käufer (Start)
Vorteil nach Zeitraum

Modell: 1 % Instandhaltung p. a. auf den Kaufpreis; der Mieter legt Eigenkapital und jede monatliche Ersparnis gegenüber dem Käufer an. Steuern, Umzüge und individuelle Faktoren bleiben außen vor – Ergebnis ist eine Szenario-Rechnung, keine Prognose.

Wie der Vergleich rechnet

Der Käufer steckt sein Eigenkapital in die Immobilie, zahlt Kreditrate plus rund 1 % Instandhaltung pro Jahr und besitzt am Ende Immobilienwert minus Restschuld. Der Mieter legt dasselbe Eigenkapital am Kapitalmarkt an und investiert zusätzlich jeden Monat die Differenz zwischen Käufer-Belastung und seiner (jährlich steigenden) Miete. Am Ende zählt, wessen Vermögen größer ist.

Das Ergebnis hängt massiv an drei Stellschrauben: Kaufpreisfaktor (je teurer die Immobilie relativ zur Miete, desto besser für Mieter), Wertsteigerung vs. Alternativrendite (Immobilie wächst gehebelt aufs ganze Objekt, das Depot nur aufs Ersparte – aber historisch mit höherer Rendite) und der Zeitraum (die Kaufnebenkosten von ~10 % sind versunkene Kosten, die sich erst über viele Jahre amortisieren; unter 10 Jahren gewinnt fast immer der Mieter). Nicht bezifferbar, aber real: Der Käufer kauft sich Mietsicherheit und Gestaltungsfreiheit, der Mieter Flexibilität. Spielen Sie mehrere Szenarien durch – genau dafür ist der Rechner gebaut.

Häufige Fragen

Ab wann lohnt sich Kaufen gegenüber Mieten?
Als grobe Marke gilt der Kaufpreisfaktor (Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete): unter 25 spricht vieles fürs Kaufen, über 30–33 rechnet sich Mieten plus Anlegen häufig besser. Entscheidend sind daneben Haltedauer und Zinsniveau – unter 10 Jahren Haltedauer gewinnt wegen der Kaufnebenkosten meist der Mieter.
Warum schneidet Mieten im Rechner manchmal besser ab?
Weil der Mieter das Eigenkapital und jede monatliche Ersparnis verzinst anlegt. Liegt die Alternativrendite deutlich über der Wertsteigerung der Immobilie und ist der Kaufpreis hoch, wächst das Depot schneller als das Immobilienvermögen.
Sind Steuern im Modell enthalten?
Nein – Kapitalerträge des Mieters wären steuerpflichtig (Abgeltungsteuer), der selbstgenutzte Immobiliengewinn ist dagegen steuerfrei. Dieser Effekt begünstigt real den Käufer etwas stärker, als das Modell zeigt; dafür fehlen auf Käuferseite mögliche Sanierungskosten jenseits der Pauschale.

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