Entnahmeplan-Rechner

Dauer oder EntnahmeMit „ewiger Rente“Für den Ruhestand

Das Gegenstück zum Sparplan: Dieser Rechner zeigt, wie lange Ihr Kapital bei einer monatlichen Entnahme reicht – oder wie viel Sie entnehmen dürfen, damit es einen Wunschzeitraum (oder für immer) trägt.

Entnahmeplan berechnen Formular EP-01
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Stand · Januar 2026

Ergebnis Ihrer Berechnung

Zinsertrag im 1. Monat
Entnahme-Summe gesamt
„Ewige Rente“ (nur vom Ertrag)
Ergebnis

Modell mit konstanter Rendite, vor Steuern und Inflation. Reale Märkte schwanken – das Renditereihenfolge-Risiko kann die Dauer deutlich verkürzen. Für die Ruhestandsplanung konservativ rechnen.

Entnehmen mit und ohne Kapitalverzehr

Zwei Grenzfälle spannen den Rahmen: Die „ewige Rente“ entnimmt nur den laufenden Ertrag – bei 300.000 € und 4 % sind das dauerhaft rund 980 € monatlich, das Kapital bleibt unangetastet. Mit Kapitalverzehr steigt die mögliche Entnahme deutlich: Dieselben 300.000 € tragen 1.500 € monatlich immerhin gut 22 Jahre. Dazwischen liegt jede persönliche Ruhestandsplanung – und genau diesen Raum rechnet der Rechner in beide Richtungen aus.

Für die Praxis wichtig sind drei Dämpfer, die das Modell bewusst ausklammert: Inflation (1.500 € kaufen in 20 Jahren nur noch die Kaufkraft von heute ~1.000 € – die Entnahme sollte also jährlich mitwachsen), Steuern auf die Erträge und vor allem das Renditereihenfolge-Risiko: Ein Börseneinbruch in den ersten Entnahmejahren zwingt zum Verkauf zu Tiefstkursen und verkürzt die Laufzeit real stärker, als der Durchschnitt vermuten lässt. Deshalb arbeiten robuste Entnahmestrategien mit Puffern – etwa 2–3 Jahresentnahmen auf dem Tagesgeld als Cash-Reserve oder der bekannten 4-%-Regel als konservativer Startpunkt (siehe Rentenlücken-Rechner).

Häufige Fragen

Wie viel darf ich entnehmen, ohne das Kapital anzugreifen?
Genau den laufenden Ertrag: Kapital × Monatsrendite. Bei 4 % p. a. sind das rund 0,327 % pro Monat – aus 300.000 € also etwa 980 €. Der Rechner weist diese „ewige Rente“ bei jeder Berechnung mit aus.
Was ist das Renditereihenfolge-Risiko?
Bei laufenden Entnahmen zählt nicht nur die Durchschnittsrendite, sondern wann gute und schlechte Jahre kommen: Frühe Verluste zwingen zum Verkauf vieler Anteile zu Tiefkursen, die später fehlen. Cash-Puffer für 2–3 Jahre und flexible Entnahmen entschärfen das Problem.
Sollte ich die Entnahme an die Inflation anpassen?
Für konstante Kaufkraft ja – üblich ist eine jährliche Erhöhung um ~2 %. Das verkürzt die Laufzeit gegenüber der konstanten Entnahme spürbar; rechnen Sie zur Sicherheit ein Szenario mit von Anfang an höherer Entnahme durch.

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