Biorhythmus-Rechner

3 klassische ZyklenTagesaktuelle WerteAugenzwinkernd erklärt

Die klassische Biorhythmus-Lehre kennt drei Lebenszyklen ab der Geburt: körperlich (23 Tage), emotional (28) und geistig (33). Der Rechner zeigt Ihre heutigen Kurvenwerte – mit einem Augenzwinkern.

Biorhythmus berechnen Formular BIO-01
Nur zum Spaß

Ergebnis Ihrer Berechnung

Körperlich (23-Tage-Zyklus)
Emotional (28-Tage-Zyklus)
Geistig (33-Tage-Zyklus)
Tagesbilanz

Die Biorhythmus-Lehre stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist wissenschaftlich widerlegt – echte Chronobiologie (Schlaf-Wach-Rhythmus) funktioniert anders. Hier also: Unterhaltung, kein Lebensratgeber.

Drei Sinuskurven ab dem ersten Atemzug

Die klassische Lehre behauptet: Ab der Geburt schwingen drei innere Zyklen als perfekte Sinuskurven – der körperliche mit 23 Tagen (Kraft, Ausdauer), der emotionale mit 28 Tagen (Stimmung, Kreativität) und der geistige mit 33 Tagen (Konzentration, Denkvermögen). Positive Phasen gelten als Hochs, Nulldurchgänge als „kritische Tage“ mit erhöhter Fehleranfälligkeit. Der Rechner ermittelt Ihre Lebenstage und daraus die heutige Position aller drei Kurven.

Zeit für Ehrlichkeit: Die Theorie stammt vom Berliner Arzt Wilhelm Fließ (einem Brieffreund Sigmund Freuds) aus den 1890ern und wurde in den 1970ern zum Bürobedarf-Hit samt Berechnungs-Taschenrechnern. Wissenschaftlich ist sie gründlich widerlegt – Dutzende Studien fanden keinerlei Zusammenhang zwischen den Kurven und Unfällen, Sportleistungen oder Prüfungsergebnissen. Nicht zu verwechseln mit der echten Chronobiologie: Zirkadiane Rhythmen (der ~24-Stunden-Takt von Schlaf, Hormonen und Körpertemperatur) sind solide Wissenschaft – nur folgen sie keinem starren Geburtstags-Countdown. Als nostalgisches Spielzeug macht der Biorhythmus trotzdem Freude – in diesem Geist ist dieser Rechner gebaut.

Häufige Fragen

Was sind „kritische Tage“ im Biorhythmus?
Die Tage, an denen eine Kurve die Nulllinie kreuzt – laut Lehre Momente erhöhter Instabilität. Empirisch ließ sich das nie bestätigen; Unfallstatistiken zeigen an „kritischen Tagen“ keine Auffälligkeiten.
Ist am Biorhythmus irgendetwas dran?
An der klassischen 23/28/33-Tage-Lehre: nein, sie gilt als Pseudowissenschaft. Real existieren dagegen zirkadiane (Tages-)Rhythmen und individuelle Chronotypen („Eule“/„Lerche“) – die erforscht die seriöse Chronobiologie.
Warum ausgerechnet 23, 28 und 33 Tage?
Die Zahlen gehen auf Wilhelm Fließ zurück, der um 1900 glaubte, mit 23 und 28 alle Lebensvorgänge erklären zu können; die 33 ergänzte ein Wiener Professor später. Eine biologische Grundlage für diese Perioden wurde nie gefunden.

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